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Eine eigene Autorenwebsite – Wozu?

Wozu braucht eine Noname-Autorin, die noch kein Buch veröffentlicht hat, eigentlich eine Homepage? Und sollte es für einen Autoren nicht reichen, Social Media Kanäle zu nutzen?

Es gibt viele Gründe dafür, eine Autoren-Website zu erstellen:

  • Eine Website ist eine zentrale, plattformunabhängige Anlaufstelle für (künftige) Leser und Interessierte. Dadurch hast du eine größere Reichweite.
  • Es hat einen guten Grund, warum Websites auch als „Visitenkarten“ bezeichnet werden. Sie sind für den Besitzer ein Aushängeschild.
  • Leser finden dich auf diesem Wege auch, wenn eine Social Media-Plattform down sein oder dein Account gesperrt werden sollte.
  • Du kannst mehr Informationen auf genau die Weise vermitteln, die dir persönlich wichtig und richtig erscheint. Das heißt du hast die Kontrolle.
  • Die Website gehört dir. Du hast die Verantwortung, aber die Website kann dir auch nicht so einfach weggenommen werden.
  • Du wirst ernst genommen, weil du dich und deine schriftstellerische Tätigkeit ernst nimmst. Es ist professionell, eine eigene Website zu haben.
  • Du kannst Leute im Gespräch auf deine Website verweisen, wo sie sich weitere Informationen holen können.
  • Der Link zu einer Website macht sich auch auf einer Visitenkarte sehr gut.
  • Letzten Endes ist ein Buch ein Produkt, das an den Leser vermittelt werden soll. Je eher der Leser einbezogen wird, desto größer sind auch die Chancen, dass er sich am Ende tatsächlich für das fertige Buch interessieren wird.
  • Es ist ein Ort, um mit deinen Lesern ins Gespräch zu kommen.
  • Du kannst dich als Autor (ergänzend zu den Social Media-Plattformen, die du nutzt) als „Marke“ mit Wiedererkennungswert ausbauen.
  • Du machst neugierig auf mehr und regst zum Kaufen an.
  • Bestimmt gibt es noch viele weitere gute Gründe.

Und eine eigene Website zu erstellen ist nicht schwer. Wer ein Anfänger in dem Bereich ist, nutzt einen Homepage-Baukasten, wie ihn viele Anbieter (z. B. 1&1, Strato, …) im Programm haben. Wer Erfahrung hat, kann mit WordPress oder ähnlichen Systemen arbeiten oder sich seine Website vielleicht sogar selbst programmieren.
Oder die bequeme Variante: einen externen Dienstleister beauftragen. Das kostet zwar etwas Geld, hat aber den Vorteil, dass die Website vom Profi ist und entsprechend gestalterisch und inhaltlich einen sehr guten Stand haben sollte.
Und wer selbst kein oder wenig Geld hat, kann auf kostenfreie Alternativen (z. B. Jimdo, Wix, Yola) zurückgreifen (und diese ggf. mit einer gekauften Domain verbinden).
Wichtig ist in jedem Fall noch die Domain. Beachte, dass du möglichst eine „.de“-Endung nutzt, da die meisten deutschsprachigen Nutzer deine Website unter dieser Endung suchen werden. Ferner ist dein Autorenname ohne jedwede Trennzeichen sinnvoll. Wenn ich nach der Website eines Autors oder einer Autorin suche, ist mein erster Versuch oft das URL-Feld, z. B. „corneliafunke.de“. Das geht schneller als Google zu bemühen.
Zu allen Möglichkeiten gibt es umfangreiche Informationen im Internet. Das sollte also kein Hindernis sein.

Welche Unterseiten sind nun also wichtig?
Gesetzlich vorgeschrieben sind die Seiten für das Impressum und die Datenschutzerklärung. Benötigt wird außerdem eine Startseite und sinnvoll ist eine „Über mich“-Seite, ein Kontaktformular und die Möglichkeit, dass der Leser dein Buch direkt und ohne große Umwege bestellen kann.
Natürlich kannst du aber noch viel mehr Unterseiten anlegen, z. B. für deine Bücher, eine Bildergalerie (achte hierbei bitte unbedingt auf das Urheberrecht!), Pressestimmen, uvm.

Ich bin kein Website-Profi, aber die Dinge, von denen ich weiß, dass sie zu beachten sind, werde ich in der nächsten Zeit gerne mit dir teilen.


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