Hilfreiches

Instagram-Profil

Dein Profil auf Instagram ist für die Bindung von Lesern wichtig. Es ist dein Steckbrief, an dem die Instagrammer fest machen, ob sie ein Interesse daran haben dir zu folgen oder nicht.

Zum Profil gehört natürlich auch ein passender Feed, dazu schreibe ich aber im nächsten Beitrag mehr.

Heute soll es nur um die Optik deines Steckbriefes gehen.

Zunächst zu deinem Usernamen (einsehbar unter „Profil bearbeiten). Auf Instagram wird zwischen dem Namen und dem Benutznamen unterschieden.

Der Benutzername dient dazu, deinen Account aufzurufen und um dich direkt anzusprechen. Du erhältst also quasi Mitteilungen, wenn dich jemand mit @deinBenutzername anschreibt.

Der Name ist das, was angezeigt wird. Aber (!) er dient auch zusätzlich dazu, die Suche nach dir zu erleichtern. Denn wenn du gefunden werden willst, um Leser zu gewinnen, muss dir klar sein: Die wenigsten werden dich zunächst kennen und du wirst bei der Suche nur über deinen Namen gefunden.
Es ist also sinnvoll, deinen Namen so zu wählen, dass jemand, der z. B. Krimis sucht, dich auch über diesen Namen finden kann. Beispiel: „Max Mustermann | Krimi-Autor“
Sucht nun jemand nach „Autor“ oder nach „Krimi“, taucht dein Name in der Liste der Namen auf.
Natürlich ist es auch möglich „MaxMustermannKrimiAutor“ zu wählen, aber das ist nicht sonderlich ästhetisch und mag abschreckend wirken.

Nun kommt es zum Steckbrief. Wenn du direkt am Handy in Instagram arbeitest, hast du das Problem, dass du keine Absätze machen kannst. Das ist insofern schlecht, weil eine klare und übersichtliche Struktur den Besucher deines Profils neugierig macht und zum Bleiben verleitet.
Es empfiehlt sich also entweder den Steckbrief am PC zu bearbeiten oder aber z. B. die Notizfunktion deines Handys zur Vorbereitung zu nutzen (der Text wird dann markiert, kopiert und in die Instagram-App eingefügt).

Ich empfehle eine stichpunktartige Listung, weil ich das Gefühl habe, dass es auf Instagram eher zum Lesen verführt, als beispielsweise ein langer Lesetext. Immerhin muss in die wenigen Zeilen möglichst viel hineinpassen!
Auch hier gilt wieder die wichtige „Über mich“-Regel: Schreibe, was du deinen Abonnenten zu bieten hast. Du kannst dabei auch auf das Inhaltliche deiner Bücher eingehen (Nervenkitzel, Serienkiller, …), das sollte sich dann aber auch in irgendeiner Weise in deinem Feed wiederfinden. Wenn ich jemanden abonniere, weil er mir „Nervenkitzel“ verspricht und am Ende bekomme ich nur Haustier- und Blumenfotos, ist es wahrscheinlich, dass ich den Nutzer ganz schnell wieder deabonniere. Wenn du also auch aus deinem Privatleben erzählen willst, solltest du das auch entsprechend vermitteln.
Vergiss aber bitte nicht, dass es hier gerade um deinen professionellen Autorenaccount geht. Ja, es ist für die Leser schön, einen näher kennen zu lernen. Aber das muss in einem professionellen Rahmen geschehen. Wenn bei einer großen Firma 95% der Zeit Urlaubsfotos vom Chef zu sehen sind, der gerade über Ölpreise siniert, ist das keine sonderlich wirksame Werbestrategie.
Und so blöd es klingen mag: dein Instagramaccount ist Werbung für dich und deine Bücher. Und das muss dir immer bewusst sein. Die Leute wollen etwas über dich als Autor erfahren und dich nicht zum besten Freund haben.

Zum Schluss könntest du noch eine Aufforderung an den Profil-Besucher richten, sei es deinen Account zu abonnieren, sich für deinen Newsletter einzutragen oder deine Homepage für noch mehr Informationen zu besuchen.

Es ist also nicht damit getan, das eigene Profil einmal schnell „herunter zu schreiben“, sondern du solltest dir Zeit nehmen und dir Gedanken machen, welches Bild von dir du deinem zukünftigen Leser vermitteln möchtest.


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