Hilfreiches

Regelmäßig schreiben

Es ist gar nicht so einfach, am Ball zu bleiben und regelmäßig zu schreiben. Dabei ist das sinnvoll. Routinen erleichtern es, zügiger voran zu kommen und in Schwung zu bleiben.

Ein Sportler, der nur alle paar Monate ein bisschen Sport macht, wird es schwer haben, in seiner Sportart wirklich erfolgreich zu sein.

Beim Schreiben ist es wie überall: Übung macht den Meister. Und dabei hilft einfach das regelmäßige Schreiben.

Das mag nach wenig klingen, für jemanden wie mich ist das aber eine riesige Herausforderung. Denn ich stelle alle „ich muss“ vor mein Schreibprojekt. Das ist der Nachteil eines Berufes, bei dem der Großteil der Arbeit zu Hause anfällt. Sie findet kein Ende. Und dann ist da auch noch der Haushalt und dann sind da noch die anderen Verpflichtungen und ehe man sich versieht, ist es spät am Abend und die Lust zu schreiben geht gegen null.

Was kann nun also helfen?

Feste Zeitplanungen werden oft genannt. Schreiben als fester Termin, Rituale helfen dabei in Stimmung zu kommen.
Der Tipp ist für einige sicherlich Gold wert. Das funktioniert bei Menschen mit Selbstdisziplin bestimmt sehr gut. Bei mir allerdings weniger.
Denn ich finde immer etwas Wichtigeres, dass es noch zu erledigen gibt und danach ist ja auch noch Zeit und ups! Schlafenszeit. War wohl nichts.
Die Morgenseiten sind bei mir in dieser Hinsicht das einzige Termin-Schreiben, das funktioniert, da ich morgens vor der Arbeit die Zeit und die Ruhe habe, mich nur aufs Schreiben zu konzentrieren. Entsprechend viel früher aufzustehen ist jedoch nicht gerade einfach.
[Schreibtermin-Zettel]

Auch im Rahmen einer regulären To Do-Liste kann das Schreiben eingebunden werden.
[To Do-Liste]

Ein Schreibtagebuch führen ist eine Methode, die bei mir gelegentlich funktioniert. Ich nehme dazu ein Heft oder Notizbuch und unterteile esin verschiedene Zeilen und Spalten. In einer Spalte stehen die Daten, in der anderen, was man geschafft hat, wo es Probleme gab und was gut funktioniert hat. Dadurch kann man sehen, was man geschafft hat, was sehr motivierend ist. Außerdem kann man sich für Zwischenziele Belohnungen festlegen, was zu mehr Motivation führt.
[SchreibtagebuchSchreibtagebuch-Seite]

In ähnlicher Weise funktioniert der Schreibkalender. Im Schreibkalender wird jeder Tag abgehakt, an dem du an deinem Schreibprojekt gearbeitet hast. Dadurch siehst du, was du alles geschafft hast, bzw. wann es vielleicht besonders beim Schreiben hängt.
[Schreibkalender 2020Schreibkalender 2021]

Was mir aktuell besonders hilft, sind Apps, die meinen Alltag für mich strukturieren. Da gibt es ja zahlreiche auf dem Markt und es lohnt sich, mal die Apps nach ihren Vor- und Nachteilen zu durchleuchten, um die perfekte App für sich zu finden.
Ich bin an Habitica hängen geblieben – eine App, die positive/negative Gewohnheiten, tägliche Aufgaben und To Do – Listen als Aufgaben mit Belohnungen bei der Ausführung reizvoller erscheinen lässt. Die eigene Figur wird stärker und erlernt Fähigkeiten, indem man seinen Verpflichtungen nachgeht. Und zwar nicht nur den MUSS-Aufgaben, sondern allen. Dazu kann man den Aufgaben auch unterschiedliche Gewichtungen geben.
Für mich ist das aktuell die bevorzugte Lösung. So schiebe ich aktuell mein Schreibprojekt nicht unnötig vor mir her, sondern setze mich, ohne Ausrede, ran.
Für andere mag diese Gamification des eigenen Tagesablaufs nicht taugen (und zugegeben war ich selbst eingangs sehr skeptisch), daher würde ich empfehlen, selbstständig die angeboteten Apps durchzusehen.

Was auch immer für dich funktioniert, es ist in jedem Fall sinnvoll, regelmäßig zu schreiben, um am Projekt und als Schreiber voran zu kommen. Probiere einfach mal ein bisschen aus!

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